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Kredit trotz SCHUFA

Ratgeber & Wissen Redaktion Kredit trotz SCHUFA · Stand

Privatdarlehen nach dem Tod: Was für Erben gilt

Was passiert mit einem Privatdarlehen, wenn ein Beteiligter stirbt?

Mit dem Tod geht das Vermögen des Verstorbenen als Ganzes auf die Erben über (§ 1922 BGB). Das gilt in beide Richtungen: Stirbt der Darlehensgeber, steht die Forderung auf Rückzahlung seinen Erben zu. Stirbt der Darlehensnehmer, haften seine Erben für die Nachlassverbindlichkeiten (§ 1967 BGB) – also auch für das offene Darlehen. Der Darlehensvertrag gilt mit seinen Bedingungen weiter; ist keine Laufzeit vereinbart, kann jede Seite mit drei Monaten Frist kündigen (§ 488 Abs. 3 BGB).

Eine „gesetzliche Informationspflicht nach § 15 VersVermV“ gegenüber Erben gibt es nicht: § 15 der Versicherungsvermittlungsverordnung regelt, welche Angaben Versicherungsvermittler ihren Kunden beim ersten Kontakt machen müssen. Mit Privatdarlehen hat er nichts zu tun.

Ob Erben eine Erbschaft mit Schulden annehmen oder ausschlagen, wie sie ihre Haftung begrenzen und was steuerlich gilt, hängt vom Einzelfall ab; dafür ist eine Beratung bei einem Notar, einem Fachanwalt für Erbrecht oder einer Verbraucherzentrale der richtige Weg.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu

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